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QET-Glossar

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Fair Trade

Die Fair-Trade-Bewegung konzentrierte sich bisher überwiegend auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Fairer Handel umfasst landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte des traditionellen Handwerks und der Industrie und weitet sich zunehmend auch auf Dienstleistungen aus wie den Tourismus und den IT-Bereich. Verkauft werden fair gehandelte Produkte in Bio- und Weltläden sowie in Supermärkten und in der Gastronomie.

Als Fair Trade (fairer Handel) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Preise für die gehandelten Produkte üblicherweise oberhalb der jeweiligen Weltmarktpreise angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Laut der Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International" profitieren weltweit über 1,4 Millionen Landwirte vom fairen Handel.


Siehe auch:

Unternehmenskultur Unternehmensethik Lieferantenbewertung   Soziale Kompetenz Global Sourcing  Verhaltenskodex  Vertragskultur

Bezug zu QET-Richtlinien:

Q-04 Q-14 E-01 E-08 E-18 E-19 E-20 T-01 T-04 T-05 T-10

Datum Aufnahme:
Datum letzte Bearbeitung:

2008-06-17
2009-03-01 / WK

QET-Literaturempfehlung:

QET-Kompetenz-Tip:

QET Branchenbuch

QET-Redaktion:

Wilhelm Küster, Wiss. Beirat

 

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