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QET-Glossar Cloud ComputingMit Cloud Computing ("Rechnerwolke") werden IT-Infrastrukturen (Rechenkapazität, Datenspeicher, Service-Programme, fertige Software-Lösungen, Programmierumgebungen u. a.) über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen vielfältigen IT-Service quasi "aus der Steckdose". Bekanntestes Beispiel für einen weltverbreiteten IT-Service ist das E-mail. Bezahlt werden müssen nur die tatsächlich genutzten Dienste. Aufgrund der noch sehr kurzen Geschichte von „Cloud Computing“ gibt es noch keine eindeutige Definition des Begriffes. Ebenso finden sich in diversen Artikeln immer wieder unterschiedliche Skizzen der Architektur. Eine gebräuchliche Darstellungsform ist die in den drei Schichten - Infrastruktur Vereinfacht kann das Konzept wie folgt beschrieben werden: Ein Teil der IT-Landschaft (etwa: Hardware wie Rechenzentrum, Datenspeicher sowie Software wie Mail- oder Kollaborationssoftware, Entwicklungsumgebungen, aber auch Spezialsoftware wie Customer-Relationship-Management (CRM) wird durch den Anwender nicht mehr selbst betrieben oder bereitgestellt, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern in der „Wolke“. Der Zugriff auf die Service-Systeme erfolgt über ein Netzwerk, beispielsweise das des Internets. In manchen Firmen gibt es auch sogenannte „Private Clouds“, bei denen die Bereitstellung über ein firmeninternes Intranet erfolgt. Die meisten Anbieter von Cloudlösungen nutzen die Poolingeffekte, die aus der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen entstehen, für ihr Geschäftsmodell.
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