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QET-Glossar
ArbeitsstressArbeitsstress entsteht häufig in der alltäglichen Arbeit, z. B. bei zeitweiligem Termindruck und einer engagierten Leistungserbringung. Dieser Stress hat im allgemeinen keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen und ist eher positiv zu beurteilen. Anders der negative Arbeitsstress; dieser entsteht weniger bei Führungskräften als viel häufiger in mittleren und untergeordneten Funktionen. Oft sind es körperlich anstrengende, niedrig qualifizierte Tätigkeiten mit eingeschränkten Handlungsspielräumen, die Stress verursachen und im Zusammenhang mit hohen Arbeitsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitszahlen stehen. Negativer Stress bei der Arbeit im Betrieb geht einher mit innerer Anspannung und Unruhe bis hin zu starkem Unbehagen, Angst und Bedrohungsgefühlen. Auch wenn Belastungen extrem sind und die Anforderungen die Fähigkeiten übersteigen, kommt es zu Stress. Problematisch sind vor allem Mehrfachbelastungen, insbesondere Kombinationen aus körperlichen und psychischen Belastungen. Bei Untersuchungen der Fachhochschule Köln in Unternehmen wurde festgestellt, dass bis zu 90% der Beschäftigten mehr oder weniger unter betrieblich bedingten Ängsten leiden. Hier die wichtigsten Angstfaktoren: Von den Befragten hatten Angst
Laut einer AOK-Studie (veröffentlicht im Februar 2009) ist der Anteil der psychisch begründeten Krankheitszeiten unter den AOK-Mitgliedern von 1995 bis 2008 um 80% gestiegen.
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