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QET-Glossar WirtschaftskriminalitätUnter Wirtschaftskriminalität im Unternehmen fallen Diebstahl, Unterschlagung, Untreue, Bestechlichkeit, Betrug, missbräuchliche Datenweitergabe an Externe. Gerade beim Datendiebstahl denken Firmenchefs meist an Hacker und Spione von außen - dabei sind (laut SPIEGEL ONLINE vom 24. Mai 2007) Mitarbeiter aus den eigenen Reihen viel gefährlicher. Moderne Technik ermöglicht neue Methoden des Daten- und Know how-Diebstahls, z.B. über E-Mail, USB-Stick, PDA, Fotohandy, DVD und CD. Know how-Verluste durch Weitergabe von betriebsinternen Daten betrafen im Jahr 2006 13% aller Delikte und gehören damit zu den größten Risiken für Unternehmen. Häufig ist bei diesen Wirtschaftsdelikten eine Mischform von Industriespionage, Veruntreuung und Diebstahl von Daten. Gegen Angriffe von außen werden Firewalls und Antiviren-Software eingesetzt, gegen Angriffe von innen helfen diese Maßnahmen kaum. Laut Studie einer Prüfungsgesellschaft wird die Gefahr wirtschaftskrimineller Aktivitäten vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen stark unterschätzt. Laut dieser Studie waren in den Jahren 2003 und 2004 46% aller deutschen Unternehmen Opfer einer Wirtschaftsstraftat. Viele kehren das unter den Teppich, aus Angst vor Imageschäden. Die Dunkelziffer wird auf 80% geschätzt! Vor allem bei vom Eigentümer geführten Unternehmen fehlt häufig das Risikobewusstsein.
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