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Auszug aus der Website des Instituts für Qualität, Ethik e.V. QET-Glossar Stärken-Schwächen-AnalyseEine Stärken-Schwächen-Analyse ist immer ein Vergleich. Man unterscheidet drei generelle Vergleichsmöglichkeiten: 1. Zeitvergleich 2. Konkurrenzvergleich 3. Vergleich mit kritischen Erfolgsfaktoren Die Stärken-Schwächen-Analyse birgt allerdings Vor- und Nachteile. Sie verschafft einem Unternehmer einen guten Überblick über das Unternehmen und seine Aufstellung im Markt. Jedoch werden nur nur bestimmte Teile des Unternehmens und nicht die Gesamtsituation betrachtet. Die Einschätzung von Ressourcen ist subjektiv und muss somit nicht der Realität entsprechen. Oft bedingen sich die Stärken und Schwächen gegenseitig, so dass der Unternehmer die Konsequenzen der anderen Position bedenken muss. Mit der Stärken-Schwächen-Analyse wird das Unternehmen auf Potentiale und Ressourcen, die noch nicht genutzt worden sind sowie auf Schwächen, die behoben werden sollten, untersucht. Die Potentiale können bereichs-, funktions- oder wertorientiert sein. Alle Abläufe im Unternehmen, die einen Wertzuwachs zur Folge haben, gehören zu den wertorientierten Potentialen. Häufiger jedoch sind die untersuchten Potentiale funktionsorientiert (Absatzmärkte, Finanzsituation, Kostensituation, Standort, F&E und Produktion). Methodische Instrumente zur Durchführung einer Stärken-Schwächen-Analyse sind u.a. die SWOT-Analyse und das Balanced Scorecard.
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